Martinszug in St. Josef

Feuerwehrautos, Dinosaurier, bunte Leuchtstäbe aus PET-Flaschen, kleine Fliegenpilze, Eichhörnchen oder bunte Bälle: Der Phantasie zum Basteln von Laternen für den Martinszug der Gemeinde waren keine Grenzen gesetzt und so hatten die Kinder die unterschiedlichsten Laternen mitgebracht. Doch bevor es durch Kierspes Straßen ging, gab es in der Kirche eine kleine Andacht mit einem Martinsspiel. Die Kommunionkinder hatten die Legende vom frierenden Bettler und dem vorbeireitenden Martin eingeübt, einschließlich der Mantelteilung. Der neu gegründete Kinderchor der Gemeinde sang ein rhythmisches Martinslied, unterbrochen vom gerapptem Sprechgesang. Groß war der Beifall, den die Kinder dafür bekamen. Nach der Andacht war es geplant, von der Kirche aus Richtung Rathaus, weiter zur Residenz und wieder zurück zu gehen. Die Bläserklasse 6.3 wartete schon vor dem Kircheneingang auf die Kinder und ihre Eltern und auch Marion Sonnabend-Müller stand mit ihrem Pferd Halva startbereit. Viel Temperament hatte Halva, die Kinder und ihre Eltern gingen ihr viel zu langsam und so ritt Marion Sonnabend-Müller die Strecke quer. Nur so wurde ihr Pferd langsamer. An der Seniorenresidenz legte sie eine Pause ein, da der Martinszug sich schon sehr auseinander gezogen hatte. Als alle wieder zusammen waren, ging es in den Glockenweg zurück. Dort brutzelten schon Würstchen auf dem Grill und auch der Glühwein hatte seine Trinktemperatur erreicht. Aber auch nichtalkoholische Getränke wurden ausgeschenkt. Für die kleinen wie auch die großen Besucher gab es Martinsbrezel. Die Bäume auf der Wiese zwischen Kirche und Gemeindehaus waren von vielen bunten Strahlern angeleuchtet und so ließen sich viele Besucher mit ihren Kindern inmitten dieser Lichter fotografieren. Noch eine Weile standen alle zusammen, um den frühen Abend ausklingen zu lassen, denn der Regen hatte ein Einsehen mit den Organisatoren und den Besuchern gehabt und alle verschont.