Einkehrtag der Frauengemeinschaften Kierspe und Meinerzhagen

Fast 40 Frauen der Frauengemeinschaften Kierspe und Meinerzhagen trafen sich im Gemeindehaus St. Josef. Thema war „Wie kann man Christ sein in einer sich wandelnden Gesellschaft“. Referent war Mathias Meinke von der kath. Erwachsenenbildung Bochum.

Der Mensch ändert sich im Laufe seines Lebens. Auch ging es um die rückläufigen Mitgliederzahlen in der Kirche. „Es liegt unter anderem an der Demographie“, erläuterte Mathias Meinke. „Es sterben mehr Kirchenmitglieder als geboren werden.“ Zum Schluss stellten sich alle die Frage, was einen Christen ausmacht.

Mit einem gemeinsamen Mittagessen und einer anschließenden Andacht endete der Einkehrtag.

Interessiert hörten die Frauen Mathias Menke bei seinem Vortrag über das Christsein zu.

Martinszug in St. Josef

Die Kommunionkinder hatten die Martinslegende vorgespielt.

Feuerwehrautos, Dinosaurier, bunte Leuchtstäbe aus PET-Flaschen, kleine Fliegenpilze, Eichhörnchen oder bunte Bälle: Der Phantasie zum Basteln von Laternen für den Martinszug der Gemeinde waren keine Grenzen gesetzt und so hatten die Kinder die unterschiedlichsten Laternen mitgebracht. Doch bevor es durch Kierspes Straßen ging, gab es in der Kirche eine kleine Andacht mit einem Martinsspiel. Die Kommunionkinder hatten die Legende vom frierenden Bettler und dem vorbeireitenden Martin eingeübt, einschließlich der Mantelteilung. Der neu gegründete Kinderchor der Gemeinde sang ein rhythmisches Martinslied, unterbrochen vom gerapptem Sprechgesang. Groß war der Beifall, den die Kinder dafür bekamen. Nach der Andacht war es geplant, von der Kirche aus Richtung Rathaus, weiter zur Residenz und wieder zurück zu gehen. Die Bläserklasse 6.3 wartete schon vor dem Kircheneingang auf die Kinder und ihre Eltern und auch Marion Sonnabend-Müller stand mit ihrem Pferd Halva startbereit. Viel Temperament hatte Halva, die Kinder und ihre Eltern gingen ihr viel zu langsam und so ritt Marion Sonnabend-Müller die Strecke quer. Nur so wurde ihr Pferd langsamer. An der Seniorenresidenz legte sie eine Pause ein, da der Martinszug sich schon sehr auseinander gezogen hatte. Als alle wieder zusammen waren, ging es in den Glockenweg zurück. Dort brutzelten schon Würstchen auf dem Grill und auch der Glühwein hatte seine Trinktemperatur erreicht. Aber auch nichtalkoholische Getränke wurden ausgeschenkt. Für die kleinen wie auch die großen Besucher gab es Martinsbrezel. Die Bäume auf der Wiese zwischen Kirche und Gemeindehaus waren von vielen bunten Strahlern angeleuchtet und so ließen sich viele Besucher mit ihren Kindern inmitten dieser Lichter fotografieren. Noch eine Weile standen alle zusammen, um den frühen Abend ausklingen zu lassen, denn der Regen hatte ein Einsehen mit den Organisatoren und den Besuchern gehabt und alle verschont.

15 Jugendliche wurden von Weihbischof Ludger Schepers gefirmt

Am Wochenende war für 15 Jugendliche aus der katholischen Pfarrei St. Josef der große Tag, an dem sie das Sakrament der Firmung von Weihbischof Ludger Schepers gespendet erhielten. Nach Taufe und Erstkommunion ist die Firmung eines der drei Sakramente des Christ-Werdens. 

In einem festlichen Gottesdienst empfingen die Jugendlichen das Sakrament der Firmung und bestätigten zum Einen damit, dass der Heilige Geist bei ihnen ist. Zum Anderen festigt das Sakrament die Gemeinschaft mit der Kirche und ist zugleich ein bewusstes Bekenntnis des Firmlings zum Glauben und zum Christsein. Mit der Firmung übernehmen Jungen und Mädchen das Taufversprechen, das ihre Eltern und Paten für sie abgegeben haben. Sie sind danach Christen mit allen Rechten und Pflichten. Damit ist die Firmung theologisch die Vollendung der Taufe. 
Aus St. Josef, Kierspe erhielten das Sakrament der Firmung Aurora Lorena Amato, Hanna Baumeister, Sophia Louisa Blumenthal, Sandra-Roksana Dobosz, Nils Hoffstadt, Viviana Ingargiola, Joel Kippes, Devin Klassen, Letizia Marino, Louis Vogelmann. Aus St. Marien, Meinerzhagen waren es Fabio Ghione, Henri Kostewitz, Maja Pillick, Julia Joyce Skora, Sara Tabak. Vorbereitet auf die Firmung haben Juditha Berger, Ewelina Gaida, Iris Hacker-Maack, Ulrich Jatzkowski, Manuela Schulte und Nina Schulte.

Was bedeutet Firmung?
Das Wort Firmung kommt aus dem Lateinischen und heißt ursprünglich „confirmare“. Das bedeutet soviel wie „festmachen, bestärken“. Der wohl wichtigste Bestandteil dieses Ritus ist die Salbung der Firmlinge mit dem sogenannten Chrisam. Das ist ein vom Bischof geweihtes Öl, das aus Olivenöl und Balsamharz hergestellt wird. Der Bischof legt dem Firmling bei der Firmung die Hände auf und zeichnet mit dem Chrisam ein Kreuz auf dessen Stirn und spricht die Formel: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.“