Sternsinger aus Kierspe hatten ein Top-Ergebnis

45 Kinder und 20 Erwachsene klingelten Anfang 2026 an vielen Türen in Kierspe. „Wir hatten richtig gutes Wetter erwischt“, so Sabine Peters, eine der Mitorganisatorinnen. „Einige der Kinder waren so motiviert, dass sie nicht nur am Samstagvormittag gehen wollten, sie hatten auch Lust, nachmittags unterwegs zu sein. Viele der Leute haben sich gefreut“, konnte Sabine Peters berichten. „Einige hatten sogar ein paar Tränen vergossen.“ Obwohl der Samstag der Hauptsammeltag für die Sternsinger war, waren die Rönsahler Sternsinger schon eine Woche früher und einige der Kiersper schon seit dem Donnerstag unterwegs. Gespannt waren die Sternsinger und die Organisatorinnen dann auf das Endergebnis des Spendensammelns. Um einen genauen Betrag zu erfahren, gingen sie zur Volksbank und ließen dort den Inhalt ihrer Dosen auszählen. Insgesamt beliefen sich die Spenden zu guter Letzt auf 5946,78 Euro. In diesem Betrag sind die Rönsahler Spenden mit 652 Euro enthalten. Um auf eine runde Summe zu kommen, gab die Volksbank 203,22 Euro dazu, so dass das Endergebnis dann bei 6150 Euro lag (2025: 5300 Euro). 

Einkehrtag der Frauengemeinschaften Kierspe und Meinerzhagen

Fast 40 Frauen der Frauengemeinschaften Kierspe und Meinerzhagen trafen sich im Gemeindehaus St. Josef. Thema war „Wie kann man Christ sein in einer sich wandelnden Gesellschaft“. Referent war Mathias Meinke von der kath. Erwachsenenbildung Bochum.

Der Mensch ändert sich im Laufe seines Lebens. Auch ging es um die rückläufigen Mitgliederzahlen in der Kirche. „Es liegt unter anderem an der Demographie“, erläuterte Mathias Meinke. „Es sterben mehr Kirchenmitglieder als geboren werden.“ Zum Schluss stellten sich alle die Frage, was einen Christen ausmacht.

Mit einem gemeinsamen Mittagessen und einer anschließenden Andacht endete der Einkehrtag.

Interessiert hörten die Frauen Mathias Menke bei seinem Vortrag über das Christsein zu.

Martinszug in St. Josef

Die Kommunionkinder hatten die Martinslegende vorgespielt.

Feuerwehrautos, Dinosaurier, bunte Leuchtstäbe aus PET-Flaschen, kleine Fliegenpilze, Eichhörnchen oder bunte Bälle: Der Phantasie zum Basteln von Laternen für den Martinszug der Gemeinde waren keine Grenzen gesetzt und so hatten die Kinder die unterschiedlichsten Laternen mitgebracht. Doch bevor es durch Kierspes Straßen ging, gab es in der Kirche eine kleine Andacht mit einem Martinsspiel. Die Kommunionkinder hatten die Legende vom frierenden Bettler und dem vorbeireitenden Martin eingeübt, einschließlich der Mantelteilung. Der neu gegründete Kinderchor der Gemeinde sang ein rhythmisches Martinslied, unterbrochen vom gerapptem Sprechgesang. Groß war der Beifall, den die Kinder dafür bekamen. Nach der Andacht war es geplant, von der Kirche aus Richtung Rathaus, weiter zur Residenz und wieder zurück zu gehen. Die Bläserklasse 6.3 wartete schon vor dem Kircheneingang auf die Kinder und ihre Eltern und auch Marion Sonnabend-Müller stand mit ihrem Pferd Halva startbereit. Viel Temperament hatte Halva, die Kinder und ihre Eltern gingen ihr viel zu langsam und so ritt Marion Sonnabend-Müller die Strecke quer. Nur so wurde ihr Pferd langsamer. An der Seniorenresidenz legte sie eine Pause ein, da der Martinszug sich schon sehr auseinander gezogen hatte. Als alle wieder zusammen waren, ging es in den Glockenweg zurück. Dort brutzelten schon Würstchen auf dem Grill und auch der Glühwein hatte seine Trinktemperatur erreicht. Aber auch nichtalkoholische Getränke wurden ausgeschenkt. Für die kleinen wie auch die großen Besucher gab es Martinsbrezel. Die Bäume auf der Wiese zwischen Kirche und Gemeindehaus waren von vielen bunten Strahlern angeleuchtet und so ließen sich viele Besucher mit ihren Kindern inmitten dieser Lichter fotografieren. Noch eine Weile standen alle zusammen, um den frühen Abend ausklingen zu lassen, denn der Regen hatte ein Einsehen mit den Organisatoren und den Besuchern gehabt und alle verschont.